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0. Wiederh., klassisch, 19.08.1989, Stefan Bichlbauer, ? >> Diese Begehung darf - wie so vieles von Stefan Bichlbauer Behauptetes - bezweifelt werden und wird nicht ernst genommen.
1. Wiederh., toprope, 01.09.1991, Günther Gapp, Gerhard Gapp >> Günther kletterte bei der Original-Schlüsselstelle mehrmals von der letzten Sicherung ein Stück hinauf und wieder zurück, konnte sich aber dann doch nicht dazu entschließen, sie im Vorstieg zu wiederholen. Also kletterten die beiden die Umgehungs-Variante (in der 3. SL das abschlüssige Plattenband nach rechts bis zur Rampe, die nach links oben zum Ende von part 1 führt) und seilten sich von oben in die Original-Schlüsselstelle hinein um sie dann top-rope zu klettern.
Part 2 kletterten sie (am nächsten Tag) frei,
2. Wiederh., rotpunkt, 09.09.2003, Raimund Moser, Günther Gapp >> Nachdem Günther - wie schon 1991 - von der Orig.-Schlüsselstelle im Vorstieg wieder abgewiesen wurde, kletterte Raimund sie im Vorstieg, konnte aber ca. 4 Meter über der letzten Sicherung, also kurz vor der schwierigsten Stelle, in einem kleinen Felsloch einen wackelingen Tricam legen (den er mit Tape fixierte, um das placement gegen Seilbewegungen zu schützen), sodass der Run-out der Crux etwas entschärft war. Auf part 2 wurde verzichtet.
3. Wiederh., onsight, 15.08.2012, Hansjörg Auer, Elias Holzknecht >> (zugl. Erstbeg. part 3, dir. Ausstieg VIIII+/X-) >> 1. Onsight-Wiederholung Original (als Run-out). Kommentar Hansjörg: Klar bin ich der Goldrausch-Länge mit genügend Respekt begegnet um nicht eine kalte Dusche zu erfahren. Zudem hatte ich einfach schon zu viel über diese Platte gehört. Schlussendlich ist sie mir dann aber gar nicht so schwer gefallen. Kommentar zu seinem Dir. Ausstieg: Plötzlich habe ich mich derart stark gefühlt, dass ich einfach weiter kletterte, obwohl ich eigentlich an ein sicherungsmäßiges dead-end gelangt war (ich hatte nur 4 Haken, einige Cams und einen bird-beak dabei), und ... es funktionierte!
Hansjörg zur Felsqualität: der fels im rofan ist schon ganz cool. oft braucht man gar nicht so weit weg zu fahren.

Route(n) eröffnet am 19.09.1982 im Stil rotpunkt
durch DaO Darshano L. Rieser, Hannes Eder
Bemerkung: Siehe auch part 2 und 3!

Schwierigkeit UIAA: 8- (VIII-), frei, 8- oblig., ca. 8m über Sicherung!!!
Standplätze: selbst einrichten
Begehungszeit Erstbegeher : 3,5 h
Wiederholungszeit: 2 h
Wandhöhe: 360m, Routenhöhe: 160m, Klettermeter: 200m
Längenkategorie: 5-10 Seillängen, Einstufung: Testpiece
Material: Die Erstbegeher legten zur Zwischensicherung 5 x einen Keil und 7 x einen Friend. Zur Standsicherung schlugen sie 3 Normalhaken (belassen) und legten 1 x einen Keil.

Hinweise & Charakter: Moderne Plattenkletterei schärferer Richtung, die durch bombenfesten Fels absoluten Genuss garantiert. Die Schlüsselstelle befindet sich etwa 8 m über dem letzten Normalhaken und fordert daher Moral und Überlegenheit. Die Route kann zwar als abgeschlossene Tour angesehen werden, weil sie auf eine Rampe führt, über welche man die Wand wieder problemlos verlassen kann, wurde aber von den Darshano etwas später durch einen vollständigen Durchstoß bis zum Gipfel (Goldrausch part 2) ergänzt.
Gestein: Kalk

Location: Österreich, Alpen, Rofan, Rofan Hauptkamm
Gipfel: Rosskopf Nordgipfel, Gipfelhöhe 2220m, Wand/Sektor: Nord-Wand
Ausrichtung: Nord

Topo-Pdf: 209_Goldrausch part 1.pdf


Übersicht/Routenverlauf :
Die Roksskopf-Nordwand wird in ihrem linken Wandteil von einem braunen Riss durchzogen, der die berühmte Schmid-Führe darstellt. Die Platten rechts davon sind sehr kompakt und wirken ohne Bohrhaken unkletterbar. Mitten durch diese Platten bis zum Pfeilerkopf in Wandmitte führt der part 1 der Goldrausch (siehe Topo).

Zustieg: Siehe Führerliteratur.

Abstieg: Die Rampe bis zu deren Ende abklettern und dann durch einmaliges Abseilen hinunter zu jenem Band, welches waagrecht nach links zum Einstieg der Schmid-Führe bzw. noch weiter aus der Wand leitet.

Info-Stand per 09.09.2012
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